Guten Tag,
ich überlege mir von Wordpress auf TYPO3 umzusteigen und wollte gerne in Erfahrung bringen, warum man diesen Schritt gehen sollte oder kann?
Vor allem interessieren mich was TYPO3 so besonders macht und warum der Umstieg sich lohnt?
Guten Tag,
ich überlege mir von Wordpress auf TYPO3 umzusteigen und wollte gerne in Erfahrung bringen, warum man diesen Schritt gehen sollte oder kann?
Vor allem interessieren mich was TYPO3 so besonders macht und warum der Umstieg sich lohnt?
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
Ich würde die Frage „WordPress oder TYPO3?“ gar nicht pauschal mit „TYPO3 ist besser“ beantworten. Beide Systeme haben ihre Berechtigung – es kommt stark darauf an, was man mit der Website erreichen möchte.
Wenn es aber um größere, langfristig angelegte Unternehmenswebsites geht, sehe ich TYPO3 klar im Vorteil.
Ein wichtiger Punkt ist die saubere Trennung von Inhalt, Struktur und Darstellung. TYPO3 ist von Haus aus sehr stark darauf ausgelegt, umfangreiche Seitenstrukturen, unterschiedliche Redakteursrechte, Mehrsprachigkeit und komplexe Inhaltsmodelle abzubilden. Gerade wenn eine Website nicht nur aus zehn Seiten und einem Blog besteht, spielt das seine Stärken aus.
Auch die Redakteurs- und Benutzerverwaltung ist meiner Meinung nach ein großer Vorteil. Man kann sehr granular festlegen, welcher Redakteur welche Bereiche bearbeiten darf und welche Inhalte oder Felder zur Verfügung stehen. Bei größeren Organisationen mit mehreren Redakteuren und Abteilungen ist das enorm hilfreich.
Ein weiterer Punkt ist die Mehrsprachigkeit. TYPO3 bringt dafür sehr umfangreiche Funktionen direkt aus dem CMS mit. Bei WordPress landet man bei komplexeren Anforderungen dagegen häufig bei zusätzlichen Plugins und deren Zusammenspiel.
Und genau da liegt für mich einer der größten Unterschiede: Bei TYPO3 muss man viele Dinge nicht erst über zahlreiche Plugins zusammenbauen. Natürlich gibt es auch bei TYPO3 Extensions, aber das System selbst ist bereits sehr umfangreich und auf professionelle, individuelle Websites ausgelegt.
Dazu kommen Dinge wie:
Ein weiterer Punkt, den man nicht unterschätzen sollte: TYPO3 ist nicht primär auf den möglichst schnellen Aufbau einer kleinen Website ausgelegt, sondern auf langfristig wartbare und individuell entwickelte Lösungen.
WordPress ist deshalb keineswegs schlecht. Für einen Blog, eine kleine Firmenwebsite oder wenn man möglichst schnell und günstig online gehen möchte, kann WordPress sogar die bessere Wahl sein.
Wenn aber beispielsweise eine Unternehmenswebsite über Jahre wachsen soll, mehrere Sprachen benötigt, verschiedene Redakteure und Abteilungen damit arbeiten, Schnittstellen zu anderen Systemen benötigt werden oder sehr individuelle Anforderungen vorhanden sind, würde ich mir TYPO3 definitiv genauer ansehen.
Ein Umstieg lohnt sich also nicht einfach deshalb, weil TYPO3 „das bessere CMS“ ist. Er lohnt sich dann, wenn die Anforderungen an die Website irgendwann über das hinausgehen, wofür WordPress ursprünglich gedacht bzw. konzipiert wurde.
Kurz gesagt: WordPress ist für viele Projekte ein sehr gutes Werkzeug. TYPO3 spielt seine Stärken vor allem dort aus, wo eine Website komplex, individuell, mehrsprachig und langfristig professionell betrieben werden soll.
TYPO3 CMS Certified Integrator / Developer
Das waren jetzt aber eine ganze Menge an Informationen, danke dafür!
Dann werde ich mir mal TYPO3 genauer anschauen und vielleicht nutze ich es dann auch für die Zukunft.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.